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Zur Geschichte des Vinschgaus

ReschenseeDer Vinschgau war bereits sehr früh besiedelt, bestes Beweisstück dafür ist Ötzi, der 5000 Jahre alte Mann aus dem Eis, der hier gefunden wurde.
Um 15 v. Chr. waren es die Römer die dieses Gebiet eroberten und sie waren es auch die wenig später die erste Straße über den Alpenhauptkamm bauten, die Via Claudia Augusta, welche durch den Vinschgau über den Reschenpass bis nach Augsburg führte.

Das Mittelalter war geprägt durch ständige Streitereien um die Vorherrschaft über dieses, durch seinen Weg so strategisch wichtige Gebiet. Die Grafen von Tirol errangen schlussendlich die Oberhoheit und bis zum Ende des Ersten Weltkriegs unterstand das Gebiet den Habsburgern, bevor es, wie das restliche Südtirol auch, an Italien überging.

Früher galt der Vinschgau als „das Armenhaus Tirols“: Kinderreiche Familien kämpften vor allem im 19. Jh. ums Überleben und man schickte bereits sechsjährige Kinder im Sommer zu reichen Bauern nach Süddeutschland. Kost und Quartier und manchmal einen kleinen Lohn erhielten die sogenannten Schwabenkinder damals für ihre Hilfsdienste.
Bis ins 17. Jh. hinein wurde im Vinschgau das Romanische gesprochen, wie es heut noch in Graubünden gesprochen wird. Typisch aus dieser Zeit sind einige Ortsnamen die auf –tsch enden, wie Latsch, Matsch oder Tartsch und auf die rätoromanische Bevölkerung hinweisen.

Der aus dem See herausragende Kirchturm ist Symbol der gesamten Region. Wie es dazu kam ist eine traurige Geschichte: denn hier, wo sich heute der lang gestreckte und größte See Südtirols befindet, gab es bis 1949 das alte Dorf Graun mit seinen schönen Wiesen, Feldern und Bauernhöfen. Um aber elektrische Energie zu gewinnen, wurde hier ein Staudamm errichtet, die Bauern mussten ihre Höfe verlassen, die Häuser wurden gesprengt, auch die alte Pfarrkirche. Nur der Turm der Pfarrkirche blieb unangetastet. Im Sommer 1950 dann war der See komplett aufgestaut. Die Entstehung vom Reschensee mit dem „badenden“ Kirchturm ist im alten Gemeindehaus von Graun dokumentiert. Kaum jemand fährt heute hier vorbei, ohne auszusteigen und für einen kurzen Moment inne zu halten.

Entdecken Sie die Geschichte des Vinschgau bei Ihrem nächsten Bauernhofurlaub und machen Sie einen Streifzug durch dieses an Eindrücken und Traditionen so reiche Tal.

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Früher war der Vinschgau das „Armenhaus Tirols“, wo kinderreiche Familien ums überleben kämpften.