Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol
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Die Geschichte des Tauferer Ahrntals

Bergwerk PrettauObwohl es einen sehr alten nachweisbaren Fund im Ahrntal gibt, einen Jägerrastplatz am Klammljoch, der aus der mittleren Steinzeit stammt, also aus den Jahren um circa 8000 – 6000 v. Chr., sind keine Nachweise so früher Siedlungsplätze vorhanden.
In der mittleren Bronzezeit, beginnt, ausgehend aus dem Brunecker Becken, die Besiedelung des Ahrntals. Spärlich sind allerdings die Funde auch aus dieser Zeit und es kann nicht nachgewiesen werden, ob damals bereits Bergbau in dieser Region betrieben wurde. Ein Urnengrabfeld bei Mühlen in Taufers stammt aus der Zeit zwischen 50 und 200 n. Chr.

Im Jahr 1048 wird das Tal als „Aurina“ in einer Urkunde erwähnt. Im Mittelalter wurde das Tauferer Ahrntal durch zwei Grundherrn geprägt, und zwar durch die Herren von Taufers und durch das Stift Sonnenburg. Erstere hatten seit dem 13. Jahrhundert Grundbesitz im Ahrntal und übten die Gerichtsbarkeit aus. Sie hat sich im 13. Jh. auch ihre Stammburg, die Burg Taufers, hoch über Sand in Taufers erbauen lassen. Nach dem Aussterben der Edlen von Taufers ging deren Grundbesitz an den Tiroler Landesfürsten über. Der Besitz des Stiftes Sonnenburg, es besaß in Mühlwald-Weißenbach, eine Grundherrschaft von circa 100 Bauernhöfen wurde erstmals 1296 erwähnt.

Die ersten Kupferlagerstellen wurden in Prettau um 1400 entdeckt. Urkunden zu Folge wurde bereits 1426 abgebaut. Das Bergwerk brachte dem Ahrntal wichtige Einnahmen.
Große Bauernunruhen gab es um 1523, die sich sowohl gegen die Kirche als auch gegen die weltliche Macht richteten. Im Jahre 1636 wurde Taufers von der Pest heimgesucht, ein eigener Pestfriedhof entstand, der allerdings im Jahre 1757 von einem Hochwasser weggeschwemmt wurde.

Nachdem der Bergbau wieder abzuklingen begann, im Jahre 1893 wurde der Abbau in Prettau eingestellt, entstand mit dem Klöppeln eine neue Einnahmequelle für das Tal. 300 Personen waren im 18. Jahrhundert, 500 Personen im 19. Jahrhundert in diesem Bereich beschäftigt. Im Jahre 1891 wurde eine Klöppelschule in Prettau gegründet und erst im Jahre 1965 geschlossen.

Später war es dann der Tourismus der Einzug in das Tauferer Ahrntal hielt. 1908 kam die erste Telefonleitung ins Ahrntal, neue Berufe, wie jener des Bergführers, entstanden. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde die touristische Entwicklung jäh gestoppt. Erst nach 1945 wurde der Tourismus wieder aufgenommen.

Neben vielen feinen und schmucken Hotels sind es im Tauferer Ahrntal aber vor allem auch die Bauernhöfe die zu einen traditionsreichen Urlaub in das Pustertaler Seitental einladen.

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Video: Bauernhöfe Südtirol


 
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Bergbau, Klöppeln, Tourismus – das Tauferer Ahrntal hatte in seiner langen Geschichte immer wieder eine neue Einnahmequelle.