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Zur Geschichte der Ferienregion Seiser Alm-Schlern

Schloss PröselsDie Ortschaften der Ferienregion Seiser Alm-Schlern, welche zu Füßen der 57 km² großen Hochalm, der Seiser Alm, liegen, haben allesamt eine wechselhafte und interessante Geschichte aufzuweisen.

So wurde Kastelruth bereits im Jahre 928 als Castelruptum, was so viel wie „zerstörte Burg“ oder „Ruine“ bedeutet, erwähnt. Von Bischof Bruno von Brixen wurde die Burg Kastelruth im Jahre 1272 an Graf Meinhard II von Tirol übergeben. Die Befestigung stand auf dem im Norden des heutigen Dorfes Kastelruth gelegenen Schlossberg, den Kofel. Wahrscheinlich wurde die Festung um 15 v. Chr., als die Römer ins Land kamen zerstört und später wieder aufgebaut. Heute steht am Kofel noch der wuchtige viereckige Turm. Bald überließ Graf Meinhard II von Tirol das Gebiet dem Edlen Rupert Maulrappen und im Jahre 1348 ging es an Herzog Konrad Teck über.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts war das Gebiet um Kastelruth dann Eigentum des Adelsgeschlechtes Wolkenstein-Trostburg. Die Familie Kraus von Sala, ursprünglich aus Ungarn, war von 1584 bis 1588 Pfleger auf Hauenstein. Sie errichteten an der Nordseite des Dorfplatzes den Ansitz Krausegg, das heutige Gemeindehaus. Unter der Herrschaft der Kraus wurde auch das alte Römerkastell auf dem Kofel abgebrochen und eine Dorfkapelle errichtet. Im Jahre 1847 starb das Geschlecht in männlicher Linie aus. Durch ihre Baulust hatten sich die Kraus in der Region rund um die Seiser Alm – Schlern große Verdienste erworben. Bis in das Jahr 1924 hatte Kastelruth ein eigenes Bezirksgericht. Demzufolge hatte es auch einen Galgenhügel wo vor allem Erbstreitigkeiten, Ehezwiste, Hexenprozesse und sonstige Delikte zur Verhandlung gelangen.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Kastelruth von einem Brand heimgesucht, dem ein Großteil des Dorfes zum Opfer fiel. Das Dorf wurde wieder neu aufgebaut, im Jahre 1905 wurde das elektrische Licht installiert und bis zum Jahre 1925, als dann die Postkutsche durch das Postausto abgelöst wurde, war in Kastelruth der Autoverkehr verboten.

Das Völser Gemeindegebiet war bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. besiedelt. Dies belegen Funde aus der Kupferzeit. In einer Urkunde von König Arnulf aus dem Jahre 888 wurde Völs als Gemeinde Fellis erstmals erwähnt. Vor allem für die Sommerfrische war Völs gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Urlaubsdomizil, vor allem für wohlhabende Bürger aus Bozen. Sie kamen damals bereits für Heubad-Kuren hier her. Diese sind auch heute noch, während ausgiebiger Ferien am Bauernhof, bei Gästen äußerst beliebt. Am Fuße des Schlerns, oberhalb von Seis und direkt unter der Santerspitze, erhebt sich die Burgruine Hauenstein, im Spätmittelalter Wohnsitz des Minnesängers Oswald von Wolkenstein. Unweit davon liegt die Ruine Salegg, welch einst durch einen unterirdischen Gang mit der Burg Hauenstein verbunden war.
 
Um 1200 erbauten die Herren von Völs Schloss Prösels, erstmals urkundlich erwähnt als „castrum presil“ im Jahre 1279. Erst im frühen 15. Jh. wurde die zweite Bauphase des Schlosses unter Leonhard von Völs abgeschlossen. Seit dem Jahre 1981 ist das Schloss im Privatbesitz des "Kuratoriums Schloss Prösels" und ist auch für Schlossführungen geöffnet.

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Wieserhof ***
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Niederdorf

Video: Bauernhöfe Südtirol


 
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Vor allem die Herrschaft der Kraus hatte sich durch ihre Baulust besondere Verdienste rund um Kastelruth erworben.