Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol
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Zur Geschichte des Hochpustertals

Bad AltpragsZahlreiche Funde belegen, dass das Hochpustertal uraltes Siedlungsgebiet ist. So waren schon in der Hallstattzeit die ersten Bewohner, wahrscheinlich Illyrer, in dieser Gegend, hinterließen aber wenige Spuren. Keltische Stämme ließen sich im 4. Jahrhundert v. Chr. nieder.

Bereits im Jahre 15 v. Chr. gehörte das Pustertal zum Königreich Norikum, das damals in das römische Reich eingegliedert wurde. Die Römer gründeten im Hochpustertal die MilitärstationLittamum“, die aber am Ende des 6. Jh. bei Kämpfen zwischen Bajuwaren und Slawen zerstört wurde.

Durch die Gründung des Benediktinerklosters, es wurde gegründet für die Missionierung der heidnischen Slawen, entstand um 770 das heutige Innichen, die älteste Siedlung und das älteste Stift Tirols. Vom Benediktinerkloster Innichen aus wurden weitere Ortschaften gegründet, so auch Toblach, das erstmals unter dem Namen „Duplago“ im Jahre 827 urkundlich erwähnt wurde. Niederdorf hingegen wurde in Urkunden des Jahres 994 unter dem Namen „Nidrindorf“ erwähnt, als Pfarre aber erstmals erst im Jahre 1225.
Das 12. und 13. Jahrhundert war die Blütezeit der „Hofmark Innichen“, dessen Gebiet damals von Welsberg im Westen, Abfaltersbach im Osten bis in das Cadore hinunter reichte. Das Marktrecht erhielt Innichen im Jahre 1303 unter König Albrecht I verliehen.
Für kurze Zeit, von 1792 bis 1813, in den napoleonischen Kriegen, kam das Gebiet rund um Innichen und Toblach zum Königreich Italien und dann wieder unter die Herrschaft Österreichs.

Im Jahre 1871 wurde die Südbahnlinie fertig gestellt und Toblach etablierte sich als Fremdenverkehrs- und Luftkurort. Auch Niederdorf war ein bekannter Fremdenverkehrsort. Besonders die weitum bekannte Emmerentia Hellensteiner geborene Hausbacher aus St. Johann in Tirol, genannt Frau Emma, erwarb sich große Verdienste um den Fremdenverkehr. Bis zum Ersten Weltkrieg, der diese Glanzzeit jäh unterbrach und Dörfer und Familien zerstörte. Das Hochpustertal ging, wie ganz Südtirol an Italien über. Auch Innichen und Sexten, obwohl im Londoner Gemeinvertrag zunächst vorgesehen war, dass die zukünftige Grenze zwischen Italien und Österreich durch die Wasserscheide am Toblacher Feld bestimmt werden sollte.
An der Rotwand in Sexten und am Monte Piano im Höhlensteintal, beides sehr interessante Ausflugsziele während eines Bauernhofurlaubes im Hochpustertal, können heute die Kriegsschauplätze besichtigt werden.

Genau so wie im späten 19. Jahrhundert auch, ist das Hochpustertal auch heute eine der beliebtesten Ferienregionen in den Dolomiten und bietet einen wunderbaren Zugang zur bizarren Schönheit der Sextner und Pragser Dolomiten, die seit dem Jahre 2009 zum UNESCO Weltnaturerbe gehören.

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Unterleitnerhof **
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Besonders die Gemeinden Toblach und Niederdorf etablierten sich Ende des 19. Jahrhunderts al bekannter Fremdenverkehrs- und Luftkurort.