Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol
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Zur Geschichte von Gröden

PfeileBei Ausgrabungsarbeiten am "Plan de Frea" im Grödnertal wurden Gegenstände aus grauer Urzeit gefunden und auf eine Zeit auf 6000 Jahre v. Chr. datiert. Pfeilspitzen, Nadeln und die übrigen verschiedenen Geräte sind somit erwiesenermaßen die ältesten prähistorischen Funde im gesamten Dolomitengebiet. Und wahrscheinlich waren es Jäger, die in den Sommermonaten unterhalb des Grödnerjochs eine provisorische Unterkunft für ihre Streifzüge suchten. Die nächsten Funde stammen aus einer Zeit um 400 v. Chr., also von 5000 Jahren später, und wurden bei St. Ulrich am Col de Flam gefunden: primitive Bauerngeräte, eiserne Äxte, Schmuckstücke, gallische Langschwerte gehören zu den Fundstücken.

Gröden wird erstmals im Jahre 999 urkundlich erwähnt, als der bajuwarische Gaugraf Otto von Andechs dem Bischof Gotschalk vom Stifte Freising das Waldgebiet Forestum ad Gredine" schenkt. Im Jahre 1027 kam Gröden unter die Grafschaft des Bischof von Brixen und im 12. Jahrhundert ging die kirchliche Betreuung an die Pfarre Lajen über und blieb dort bis zum Jahre 1902, bis St. Ulrich zur Pfarre erhoben wurde.

Wolkenstein - SellastockSowohl bei Wolkenstein als auch bei St. Ulrich waren zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als die Franzosen in Tirol einmarschierten, die französischen Bataillone stationiert. Beim Durchzug durch das Tal mussten die französischen Soldaten keinen allzu großen Widerstand entgegen nehmen.

Im Herbst 1882 wurde Gröden von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Viele Tote und die Zerstörung vieler Häuser, Waldflächen, Drechselstuben und Kornmühlen waren zu beklagen. Das ergab auch einen großen Schaden für die damals bereits florierende Grödner Holzindustrie. 19 Brücken im Tal mussten wieder gebaut werden.

Ein wichtiger Wirtschaftszweig, bis heute geblieben, ist die Holzschnitzkunst, die bereits im 17. Jahrhundert entstand. Bereits im 18. Jahrhundert waren in Gröden mehr als 40 Holzschnitzer tätig. Der Gründung der Zeichenschule in St. Ulrich ist es zu verdanken, dass die sakrale Holzschnitzkunst einen besonderen Aufschwung erhielt.

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Gröden, das Tal der Holzschnitzer, kann auch die ältesten prähistorischen Funde im gesamten Dolomitengebiet sein Eigen nennen.