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Die Edelkastanie: süße Herbstfrucht für die Küche
Die Edelkastanie, oder auch Esskastanie genannt, zählt zu den ältesten Nutzpflanzen. In Gegenden wie Südfrankreich, Italien, Korsika und Nordafrika war die Edelkastanie lange Zeit ein wichtiges Grundnahrungsmittel.
Esskastanien entfalten ihre Süße und Stärke, die rund 40 Prozent der enthaltenen Kohlenhydrate ausmacht, erst durch Kochen oder Rösten. Beim Rösten im heißen Ofen darf man das Einschneiden der Schale nicht vergessen, da die Kastanie sonst explodiert. Zudem enthalten Kastanien auch reichlich Kalium sowie Vitamin C, Kupfer, Magnesium, Folsäure, Vitamin B1 und B6, Eisen und Phosphor.
Kastanien werden nicht nur beim Törggelen, das fast schon die 5. Jahreszeit in Südtirol ist, verspeist. Kastanien eignen sich auch für allerhand leckere Desserts, zum Beispiel für eine Kastanientorte.
Dazu benötigt man: 140 g Zucker, 170 g passierte Kastanien, 50 g Semmelbrösel, 6 Eier, ½ Pkg. Backpulver und für die Fülle: 250 g Sahne, 170 g passierte Kastanien, 100 g Staubzucker, 1 Msp. Zimt, 1 Pkg. Vanillezucker, 2 EL Rum, 4 EL Marillenmarmelade.
Den Dotter und Zucker schaumig rühren, das Eiweiß zu Schnee schlagen und mit den Semmelbröseln und den Kastanien verrühren und bei 180o C ca. 30 Minuten backen. Anschließend aus der Backform stürzen und auskühlen lassen.
Für die Fülle: Sahne steif schlagen und mit den restlichen Zutaten vermischen. Die Torte einmal durchschneiden, mit Marillenmarmelade bestreichen und etwas Fülle darauf verteilen. Mit der restlichen Marmelade und Fülle die Torte auch außen herum bestreichen. Nach Belieben kann der Kuchen auch mit Schokoladeglasur überzogen werden.
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